BETRIEBE UND ARBEITERSCHAFT 1933-1945

"Der Marxismus liegt zertrümmert am Boden"

Betriebsratswahlen und 1.Mai 1933

Wie verhielt sich die Arbeiterschaft nach der Machtübernahme und den darauf folgenden Ereignissen? Die Reaktionen der ersten Stunden und Tage reichen von unbegreiflicher Routine in Berlin ("Bereit sein ist alles!"1) über eindrucksvolle Protestmärsche (z.B. in Bonn2) bis zur Untätigkeit in Troisdorf.

Die Nagelprobe im Siegkreis ist dann aber die Schiesserei am Volkshaus in Siegburg in der Nacht vom 14. auf den 15.Februar 19333. Die Arbeiter von DAG und Klöckner-Mannstaedt protestieren vernehmlich und drohen mit Streik. Aber Versammlungsverbote und vor allem die Verhaftungswellen im März bedeuten das Ende des üblichen, am Gesetz orientierten Protestes.

Die KPD verbreitet im Frühjahr (und Sommer?) unter der Hand noch ihre Zeitschrift "Rote Fahne"; als private Besuche getarnte Zusammenkünfte4 hat es auf jeden Fall bis zum August gegeben: Paul Sch. brachte Heinrich N. Pflaumen.

Von Versammlungen, die "als Geburts- und Namenstagsfeiern frisiert" in den Wohnungen von Paul M. (Ursulaplatz 1) und Peter K. (Paul-Müller-Strasse 8) stattfinden, berichtet im Mai 1933 der im Detail ungenaue Polizei- oder NS-Spitzel, der spätere DAG-Abwehrbeauftragte Kurt Bo.5. Er behauptet auch, dass die RGO von Köln und Bonn aus "eine rege Tätigkeit" entfalte und durch Vertrauensleute über Vorgänge in der DAG unterrichtet werde.

über einen Arbeiter des Trolit-Presswerks der DAG, Emil Sch., gibt Boller die Behauptung weiter, "dass er angeblich während der Nachtschicht innerhalb des Betriebes R.G.O.-Versammlungen auf den Klosetts abhält."6

Anfang März 1933 entfallen bei den Betriebsratswahlen bei der DAG auf

bei einer Wahlbeteiligung von 88 %7.

Im Arbeiterrat der Mannstaedt-Werke erringen die freien Gewerkschaften 8, die christlichen 3 Mandate; im Angestelltenrat bekommen die Nazis 1 von 5 Mandaten; im Betriebsrat stellen die freien 7 und die christlichen Gewerkschaften 2 Sitze8.

Bei der Kleinbahn Siegburg-Zündorf hat die NSBO mehr Erfolg: Dort fallen ihnen 31 von 51 abgegebenen Stimmen (= 3 von 4 Sitzen) zu, den freien Gewerkschaften nur 14 (1 Sitz).

Der Klöckner-Mannstaedt-Betriebsrat ist aber nur bis zum 28.April 1933 im Amt: An diesem Tag setzt die NSBO den Vorsitzenden Karl Z. kurzerhand ab. Ernst Court ernennt sich zum kommissarischen Leiter des Betriebsrats; Wilhelm U., der Vorsitzende des Arbeiterrats, wird verhaftet9.

Der Termin dieser Machtübernahme ist nicht zufällig, stand doch der 1.Mai, der alte Kampftag der Arbeiterbewegung für Frieden und Solidarität, bevor.

Dieser Tag wird von den Nazis zum "Tag der nationalen Arbeit" und zum Feiertag erhoben. In seinem Aufruf behauptet der neue "Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda", Dr. Josef Goebbels: "Der Marxismus liegt zertrümmert am Boden." Der Tag soll nicht länger geprägt werden von "marxistischen Hassgesängen" und "innerer Zerklüftung", sondern von "einem neuen glühenden Idealismus" und "nationale[r] Verbundenheit aller Stämme, Stände und Berufe."10

Den Zeitungen ist in groben Zügen zu entnehmen, wie dieser Tag, der am 25.April von der örtlichen NSBO und den Ortsvereinen vorbereitet worden ist11, in Troisdorf abläuft:

Es gibt am Vormittag Feierstunden in den Betrieben der DAG, Klöckner, bei der Kleinbahn und bei der Reichsbahn. In der DAG werden im Beisein des stellvertretenden Kreisleiters Gabriel Saal und des Generaldirektors Paul Müller die Hakenkreuzfahne gehisst und das Horst-Wessel-Lied gesungen.

Auf der Heide sind später etwa 15.000 Menschen versammelt: Belegschaften, Innungen, Vereine und die Bürger. Der protestantische Pfarrer Theiss hält einen Feldgottesdienst ab, die unvermeidliche SA-Kapelle und der Werkschor der DAG spielen und singen. Reden halten SA-Sturmbannführer Theo Saal, NSBO-Kreisleiter Schäfer und Landrat Buttlar, der den 1.Mai 1933 als den Tag der deutschen Auferstehung feiert.

Am Abend sind Feiern in den Sälen Mörsch und Thiesen.

Nach der Zerschlagung der Gewerkschaften am 2.Mai meldet die SZ einen Tag später, dass die Belegschaft der Klöckner-Werke, die bislang im Metallarbeiter-Verband organisiert gewesen sei, geschlossen in die NSBO eingetreten sei; und bei den Mannstaedt-Werken sei als letzte Abteilung die Schraubenfabrik in die NSBO eingetreten12. Ortsgruppenleiter der NSBO war damals Josef Fleckes, sein Stellvertreter und Zellenleiter bei der DAG Georg Brodesser; Zellenleiter bei Mannstaedt war Fritz Köhn13.

Die Zahl der Erwerbslosen14 in Troisdorf betrug im Februar 1933 311 Personen mit 895 Angehörigen15; diese Zahl sank schnell auf 80 Personen ein Jahr später16, stieg noch einmal leicht auf 92 im September 193417 und erreichte im Juni 1935 den vorläufig niedrigsten Stand mit 47 Personen18. Pflichtarbeit für Erwerbslose19; das "Hilfswerk"20, das Wäsche und Kleidungsstücke an die Erwerbslosen verteilt; ein "Rechtsausschuss" für Erwerbslose: Das sind 1932/33 noch die alltäglichen Dinge.

Zurückzuführen ist der Rückgang ab 1933 u.a. auf beträchtliche Neueinstellungen im April 1934, z.B. 791 bei der DAG21, 453 bei Mannstaedt und 148 in sonstigen Betrieben22. Im Juni 1934 arbeiten bei der DAG 3.377, bei Mannstaedt 2.050 Personen23.

Ein weiterer Grund für den Rückgang der Zahlen sind wohl auch Rodungsarbeiten, die im Winter 1933/34 anlaufen. Bürgermeister Reinartz schreibt im November 1933, dass 400 Morgen (Wald-)Land von der Schiessplatzverwaltung in Wahn gepachtet worden seien und demnächst gerodet würden24. Die Rodungen beginnen dann auch im Januar 1934 mit 50 Arbeitslosen25, Ende März sind 70 Morgen gerodet26; als Ackerland wird der "Röhrichtsiefen" im April 1934 in Besitz genommen27, 1935 folgen weitere 150 Morgen28. 1934 sind im Haushaltsplan für Rodungen am Güldenberg erstmalig 60.000 RM vorgesehen29, für Instandsetzungs- und Ergänzungsarbeiten an 5 Schulen, an Rathaus, Post und Pfarrkirche St. Hippolytus insgesamt 20.980 RM30.

Im August 1934 schreibt Bürgermeister Reinartz: "Das Gros der ehemaligen Kommunisten ist in Arbeit und hat an Politik infolgedessen wenig Interesse."31. Einige der aus der Schutzhaft entlassenen Kommunisten habe er selbst "in Arbeit bringen können"32. Im Monat darauf behauptet Reinartz glatt: "Die kommunistische Partei ist tot."33

Damit hat Reinartz den Mund doch zu voll genommen. Abgesehen davon, dass wir es heute besser wissen - die KPD arbeitete trotz massiver Rückschläge im Untergrund weiter -, sahen auch die eingeweihten Nazis die Situation etwas anders. Das Gestapa in Berlin ersuchte zu Jahresbeginn 1935 die untergeordneten Staatspolizeidienststellen, "der kommunistischen Bewegung nach wie vor besondere Aufmerksamkeit zu schenken."34 Im weiteren Verfolg dieser Anweisung bis hinunter zu den Bürgermeistern wird von der Gestapo Köln, bzw. vom Landrat, gefordert, dass "die staatsfeindlichen Elemente sorgfältig beobachtet" und dass gegen sie "unnachsichtlich" eingeschritten wird35; "ein organisiertes Wiederaufleben des Kommunismus [...] auch in den verschiedensten Gegenden des Siegkreises" sei zu befürchten. Deswegen seien ein "offenes Auge, klarer Kopf, unermüdlicher Diensteifer und der fanatische Wille zur rücksichtslosen Verfolgung jedes Verräters am deutschen Volk, Vaterland und Führer [...] jetzt mehr denn je [...] erforderlich."36

"Massenwiderstand der Arbeiterklasse" ?

1. Mai 1934

Vor dem 1.Mai 1934 entwickeln die NS-Behörden Eifer: Mitte April macht das Gestapa Berlin darauf aufmerksam, dass der inhaftierte KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann am 16.April Geburtstag habe; die Gestapo Köln fordert den Landrat auf, Verdächtiges sofort telefonisch zu melden: Der entdeckt jedoch keine "kommunistischen Machenschaften"37.

Hinsichtlich des kommenden "Feiertages" weiss das Gestapa von Kampfvorbereitungen der KPD: Sie wolle die Feiern sabotieren bzw. dabei agitieren; deswegen sollen die Behörden Verbindung mit SS und SA aufgenommen werden38. Der Landrat schärft den Bürgermeistern ein, "etwaigen Störversuchen [...] mit aller Schärfe entgegenzutreten."39 Am 27.April weiss die Gestapo Köln auch noch Genaueres: Das illegale Zentralkomitee der KPD habe zum 1.Mai folgende Anweisungen herausgegeben:

Rote Fahnen auf Fabrikschornsteinen, Direktionsgebäuden, Wohnhäusern der faschistischen Bürokratie, vervielfältigtes Agitationsmaterial in Form von kleinen Handzetteln [...], Losungen an [...] Zäunen, Wänden und Bürgersteigen, in Wasch- und Abortanlagen der Betriebe

helfen

Hass- und Kampfstimmung gegen die faschistische Sklavenhaltung [...] so zu steigern, dass

es zu Demonstrationen kommt

und dass

an dem Massenwiderstand der Arbeiterklasse das faschistische Versklavungsgesetz, Arbeitsgesetz vom 1.Mai, zerschellen wird [...]40

Ob auch in Troisdorf Postkarten, bedruckt mit dem Gummistempel:

Wir die werktätige Bevölkerung fordern Freilassung Ernst Thälmanns und aller polit[ischer] Gefangener

auftauchten, wie das Gestapa Ende April verbreiten liess, ist unbekannt41.

"Alles singt mit"

Betriebsratswahlen und 1. Mai 1935

Die "Vertrauensratswahlen" des Jahres 1935, als die Arbeiter nur noch eine komplette Vorschlagsliste wählen oder ablehnen können, bringen den Nazis blamable Ergebnisse: Von den grossen Troisdorfer Betrieben (DAG, Klöckner-Mannstaedt) entfallen auf die Liste nur 2/3 der abgegebenen Stimmen; dabei sind noch durchgestrichene Zettel, die normalerweise ungültig sind, "anordnungsgemäss als Ja-Stimmen gewertet worden."42 In anderen, kleineren Betrieben des Siegkreises liegt die Zustimmung noch niedriger.

Der 1.Mai 1935 ("Nationaler Feiertag des Deutschen Volkes") soll nach dem Willen des Kreispropagandaleiters Ernst Court eine straff organisierte Veranstaltung werden. In 18 Punkten eines Merkblattes für die Parteiorganisationen wird alles geregelt: Vom Beginn der örtlichen Veranstaltungen über die Dauer des Schlussworts des Ortsgruppenleiters ("1 Minute"), über Anweisungen für die Teilnehmer ("Alles singt mit!") und Transparent-Texte bis zum Brauchtum:

[...] 18. Als Maikönigin ist ein BDM-Mädel zu bestimmen, dessen Name vor dem 1.Mai der Kreispropagandaleitung mitzuteilen ist.43

Die Beteiligung an diesen Maifeiern war aber nur "recht zufriedenstellend", wie Landrat Buttlar etwas steif an die Gestapo schreibt44.

Helle Aufregung herrscht aber am 4.Mai im Landratsamt, als dem Landrat das Gerücht zugetragen wird, unmittelbar vor den 1.-Mai-Feiern bei der DAG seien Lautsprecher, die die Rede des Führers in die Betriebe übertragen sollten, gestohlen worden. Etwa doch Sabotage? Bericht in 24 Stunden! fordert Buttlar von Bürgermeister Reinartz45. Der antwortet am 7.Mai, nichts davon sei wahr; die Rundfunkanlage habe vorzüglich funktioniert, lediglich in einem der Speisesäle sei ein Radio gestohlen worden: "in keiner Weise ein politischer Hintergrund."46

Das ist aber der Fall bei den zahlreichen Flugblättern, die in der Nacht zum 30.April auf der Hütte und in anderen Ortsteilen Mendens verstreut und versteckt worden sind; darin werden Lohnverbesserungen gefordert47. Nur ein Teil davon kann von der Polizei vor Tagesanbruch eingesammelt werden48.

Und der 1.Mai 1936 ? Das alte Brauchtum hat sich behauptet: Maibaum, Fähndelschwenken, Maifeuer, Ausrufung des Maikönigspaares49; der WB registriert auch nur noch, dass man auf dem Marktplatz, der inzwischen Horst-Wessel-Platz heisst, die Rundfunkübertragung aus Berlin gehört hat50: der 1.Mai ist offensichtlich ein nationaler FEIERtag geworden.

Die Eisenbahnbrücke Menden

Sabotage und Anschläge, 1933 - 1945

Die Möglichkeiten, dem NS-Regime Widerstand zu leisten, sind spätestens im Sommer 1933 geschwunden. Missliebige Meinungsäusserungen und Flugblätter werden erbarmungslos - wenn auch oft ergebnislos - verfolgt. Wer jetzt noch etwas ausrichten will, muss schon zu sehr subtilen Mitteln greifen. Eine dieser Massnahmen ist z.B. die Sabotage in den Betrieben, doch beileibe nur eine versteckte. Die Gestapo Köln wies 1934 die Landräte auf ein Flugblatt der KPD hin, wonach die Arbeiter Sabotage üben sollten, aber so, dass diese nicht als solche erkennbar werde51; so könne z.B. unauffällig Sand in ölbehälter und Getriebelager von Flugzeugen geschüttet werden52; man arbeite langsamer und produziere mehr Ausschuss53. Ob derlei Parolen in Troisdorfer Betrieben befolgt worden sind, und wenn ja, in welchem Umfang, lässt sich heute nicht mehr feststellen.

Ein Donnerschlag im wahrsten Sinne ist dann am 23.November 1942 der Sprengstoffanschlag auf die Eisenbahnbrücke über die Sieg zwischen der Hütte und Menden54. Ihm folgen dann bis zum Kriegsende weitere Anschläge auf Eisenbahnlinien, Tunnel oder Brücken, teils leichte, teils schwere. Im Herbst 1942 ist der Anschlag etwas derartig Neues und Unerhörtes, dass die Gestapo Plakate55 kleben lässt, auf denen eine Belohnung von 10.000 RM ausgesetzt wird für Hinweise auf die Täter; später unterbleiben solche Aktionen; die Nazis wollen niemandem auf die Nase binden, dass der doch so allmächtige Staat verwundbar ist, und die Fiktion der Einheit ("Führer, wir folgen dir!") aufrecht erhalten.

Die Ermittlungen der Gestapo56 ergeben später folgendes:

Die Gestapo verdächtigt wild alle ausländischen Arbeiter und lässt sie durch den Landrat überprüfen; aber alle Hektik und Geschäftigkeit täuschen nicht darüber hinweg, dass die Suche nach den Tätern erfolglos bleibt.

Als Anschlag französischer "Zivilarbeiter" wird zunächst ein Brand eingestuft, der sich am 12.Juni 1944 an der Heerstrasse in der Nähe der sogenannten "Eremitage" ereignet58. Bei dem Scheinwerferturm der Flakstellung verbrennen 5 bis 10 m² Heidekrautstauden und die unteren äste einiger Fichten. Die Soldaten, die den Brand schnell löschen, verdächtigen einige Ausländer, die sie kurz vorher verscheucht haben. Die Troisdorfer Polizei findet heraus, dass es sich um Angehörige der französischen "Petain-Jugend" handelt, die erst am 10.Juni nach Deutschland gekommen sind und im DAG-Lager Oberlar wohnen:

An der Brandstelle, an der ein deutlicher Phosphorgeruch wahrgenommen wird, findet man Glasscherben, denen eine dunkelbraune, zähe Masse anhaftet. Eine Analyse im DAG-Labor ergibt, dass es sich bei den Resten um

Bruchstücke der üblichen englischen Brandflaschen von etwa 300 ccm Inhalt mit Kronenkorkverschluss handelt. Diese Brandflaschen werden in Blechbehältern, und zwar 7 Stück, u.a. an Freiballonen untergebracht.59

Die verdächtigten Franzosen machen bei den Vernehmungen einen so "guten und aufgeschlossenen Eindruck", dass "von weiteren Massnahmen daher abgesehen" wird60.


1 So die Schlagzeile des "VORWäRTS" vom 31.1.33, nach HöHNE, Machtergreifung, S.11.

2 vgl. den Artikel des Vf. im GA, Bonn, vom 30.1.73.

3 siehe unten.

4 Vernehmungsprotokoll des Willi Fi., 28.9.33, in ARSK, LSK 2853, Bll. 46 ff.

5 in HStAD, LAS 423, Bll.243-247; Zitat auf Bl.244.

6 ebd.

7 SZ, 3.3.33.

8 SZ, 7.3.33.

9 SZ, 29.4.33. Am selben Tag wurde im "Hohns Geloog" die Maikönigin gekürt: SZ, 3.5.33; Foto von "Hohns Geloog" in OSSENDORF, S.37.

10 SZ, 24.4.33.

11 SZ, 28.4.33. Ein Vorarbeiter der DAG soll noch das Gerücht in die Welt gesetzt haben, dass der 1.Mai nicht bezahlt würde: Spitzelbericht (s.o.) in HStAD, LAS 423, Bll.243-247.

12 SZ, 5.5.33.

13 SZ, 19.5.33.

14 s. Statistik in DOK 03.

15 SZ, 2.3.33.

16 Bgm. Reinartz an Landrat: Stimmungs- und Lagebericht, 23.2.34, in ARSK, LSK 3260, Bl.279.

17 dto. vom 15.9.34, ARSK, LSK 3259, Bl.125.

18 dto. vom 15.6.35, aaO, Bl.479.

19 Stadt-Anzeiger, 23.3.33 (StaT, Ortschronik).

20 Stadt-Anzeiger, 20.3.33 (StaT, Ortschronik).

21 Die DAG verschenkt an die Arbeiter 12.000 RM: 3 RM an Ledige, max.15 RM an Verheiratete: SZ, 7.6.33.

22 Bgm. Reinartz, Stimmungsbericht... vom 19.4.34, ARSK, LSK 3260, Bl.382.

23 dto. vom 20.6.34, in ARSK, LSK 3259, Bl.19.

24 dto. vom 20.11.33, in ARSK, LSK 3260, Bl.168.

25 dto. vom 22.1.34, aaO, Bl.243.

26 dto. vom 22.3.34, aaO, Bll.355 f.

27 WB, 3.2.34: "Die erste Aussaat soll am Mittwoch, dem 4.April, in feierlicher Form erfolgen"; das Land wurde "an die Troisdorfer Bauern über den Bauernstand verpachtet". Der WB am 5.4.33 bringt einen halbseitigen Artikel über dieses Ereignis.

28 k. Bgm. von Hirschfeld, Stimmungsbericht vom 12.3.36, in ARSK, LSK 3262, Bll.196 f.

29 Haushaltsplan in ARSK, LSK 331, ohne Bll.zählung.

30 ebd.

31 Bgm. Reinartz an Landrat: Stimmungsbericht vom 16.8.34, in ARSK, LSK 3260, Bl. 434.

32 dto. vom 20.6.34, in ARSK, LSK 3259, Bl.19.

33 dto. vom 15.9.34, aaO, Bll. 125 f.

34 Gestapa an alle Stapostellen, 8.1.35, in ARSK, LSK 526, Bl. 159.

35 Stapo Köln an Landräte etc., 19.1.35, ARSK, LSK 526, S.161 f, Hervorhebung im Original.

36 Landrat an Bürgermeister und Gendarmerie-Obermeister: Entwurf, 25.1.35, aaO, S.163 f.

37 Landrat an Stapo Köln, 18.4.34, aaO, S.55.

38 Gestapa Berlin/Stapo Köln an Landrat, 17.4./23.4.34, aaO, S.57/59.

39 Landrat an Bgm., Entwurf, 26.4.34, aaO, S.61.

40 Stapo Köln an Landräte, 27.4.34, in HStAD, LAS 423, Bl.372.

41 Gestapa Berlin, 29.4.34, in ARSK, LSK 526, S.65.

42 Landrat an RP, 19.4.35, in ARSK, LSK 2850, Bl. 646; s. Dokumententeil.

43 Kreisleitung an NS-Organisationen, 26.4.35, in HStAD, LAS 38, Bl.9 f.

44 Landrat an Stapostelle Köln, 3.5.35, aaO, Bl.13; aber Beig. Keil im monatlichen Stimmungsbericht: "gewaltige Massenkundgebung", ARSK, LRS 3261, Bl.247.

45 Landrat an Bgm. Reinartz, 4.5.35, HStAD, LAS 34, Bl.694.

46 Bgm. Reinartz an Landrat, 7.5.35, ebd.

47 Beig. Keil im mtl. Stimmungsbericht, s. Anm. .

48 Bgm. Söntgen (Menden) an Landrat, 30.4.35, in HStAD, LAS 38, Bl.32.

49 Stadt-Anzeiger, 30.4.36 (StaT, Ortschronik).

50 WB, 3.5.36 (StaT, Ortschronik).

51 Stapo Köln an Landräte, 1.9.34, in ARSK, LSK 526, S.(!) 133.

52 BLUDAU, S.152.

53 ebd. So auch in dem Flugblatt einer illegalen Betriebszelle von Blohm & Voss, Hamburg 1939, zitiert in GROSSMANN/GAHLMANN, S.163 f.

54 Der Briefwechsel in HStAD, RW 18/19, Bll.64 ff.

55 s. Dokumententeil.

56 Stapo Köln an Landräte, 24.11.42, aaO, Bl.72; Stapo Köln an Landrat, 19.12.42, aaO, Bl.75.

57 Die Zahl erscheint übertrieben hoch; vermutlich hat die Gestapo alle Leute, die sich zu dem fraglichen Zeitpunkt irgendwie auffällig benommen haben, als tatverdächtig eingestuft.

58 Briefwechsel in HStAD, RW 18/19, Bll.141 ff.

59 DAG, Zündhütchenfabrik (Dr. Friedrich) an Kriminalassistent Dürholt, 17.6.44, aaO, Bl.144.

60 Kriminalsekretär Dürholt, Bericht, 14.6.44, aaO, Bl.142.

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