Die im Reich eingesetzten Ostarbeiter stehen in einem Beschäftigungsverhältnis eigener Art. Die deutschen arbeitsrechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften finden auf sie nur insoweit Anwendung, als dies besonders bestimmt wird.[1]
Damit ist eigentlich schon das Wesentliche gesagt: "Ostarbeiter" sind für die Nazis Menschen dritter Klasse, aber leider nötig. Denn es ist Krieg, die deutschen Männer sind an der Front, und die "Abwehrschlacht an der Arbeitsfront" fordert viele Hände: 4.665.000 Ausländer arbeiten im November 1942 in Deutschland, darunter 1,6 Mio Sowjetbürger und 1,3 Mio Polen[2]. Auch die Troisdorfer Industriebetriebe haben solche Arbeiter angefordert: etwa 400 Personen, die in Alt-Troisdorf wohnten, können als "Fremdarbeiter" eingestuft werden[3].
Eine Auswertung der polizeilichen "Aufenthaltsanzeigen" für das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Troisdorf[4] ergibt folgendes Bild:
Von 1939 bis 1945 waren insgesamt 457 Ausländer gemeldet. In dieser Zahl sind u.a. enthalten:
die italienische Familie Fain-Binda, die einen Eissalon betrieb, mit Landsleuten;
die britische Haushälterin von Dr. Mannstaedt (seit 1912), die 1941 starb[5];
mehrere Luxemburger, die für drei Wochen bei der DAG arbeiteten;
sonstige Sonderfälle.
285 Ausländer sind zwischen 1920 und 1930 geboren, sind also bei Kriegsbeginn höchstens 19 Jahre alt; von diesen sind allein 253 Staatsangehörige der Sowjetunion, 70 allein aus dem Geburtsjahrgang 1925, sind also 1942/43 17 bzw.18 Jahre alt.
Vier grössere Industrieunternehmen beschäftigen den grössten Teil dieser Ausländer:
Klöckner: 187
de Haer: 115
DAG: 33
Strack: 19
38 Gewerbebetriebe und Haushalte (einschliesslich Kleinbahn und Krankenhaus) beschäftigen 61 Ausländer. Bei Firmen ausserhalb von Troisdorf arbeiteten 4 der in Troisdorf gemeldeten Ausländer. Bei 15 Ausländern ist die Firma unbekannt. Bei diesen Zahlen muss aber berücksichtigt werden, dass die Firmen DAG und Strack weitaus mehr als 33 bzw. 19 Ausländer beschäftigten; nur wurden diese, weil sie z.B. in den Baracken an der Mülheimer Strasse wohnten, von der Gemeinde Sieglar registriert; deren Akten sind noch nicht aufgefunden.
Die beiden grossen Betriebe, Dynamit Nobel (DN) und Klöckner-Mannstaedt, haben sich ausserstande gesehen, irgendeinen Beitrag zur Erforschung dieses Themas zu leisten[6]. Man kann aber getrost davon ausgehen, dass die deutsche Industrie auch kein Interesse daran hat, dass jemals Licht in dieses finstere Kapitel ihrer Geschichte geworfen wird. Bei der DN hat diese Haltung Tradition: Friedrich Flick, ehemals Mehrheitsaktionär und Vorstandsvorsitzender bei Dynamit Nobel, hat sich zeit seines Lebens geweigert, einen Pfennig Entschädigung an die jüdischen Zwangs- bzw. KZ-Arbeiter(innen) zu zahlen, die bei der DAG reichsweit "beschäftigt" waren[7]:
[...] In Abweichung von Ihnen vermag Herr Dr. Flick nicht zu erkennen, dass im vorliegenden Zusammenhang humanitäre oder moralische Gründe die Dynamit Nobel AG oder das Haus Flick veranlassen könnten, an die Claims Conference[8]irgendwelche Zahlungen zu leisten. [...][9]
Vier Ausländer sind nach (Obst-)Diebstahl von der Gestapo abgeholt worden; 27 Ausländer kehrten aus einem Urlaub oder nach einem Bombenangriff nicht mehr nach Troisdorf zurück; mindestens 9 sind in Troisdorf gestorben[10].
Die folgenden Abschnitte bringen etwas Licht in dieses erstaunlich düstere Kapitel deutscher Geschichte. Auch hier wenig Unterlagen, wenig Dokumente, wenig Veröffentlichungen[11] - und wenig Entschädigungen[12], aber viel Verdrängung. über 400 Fremdarbeiter bei 10.000 Einwohnern, d.h. mindestens 4 % Ausländeranteil - wie kann man so viele Menschen übersehen oder vergessen? Die Ausländer wohnen
im Saal der Gaststätte Klein, Frankfurterstr.75; bei den Luftangriffen dürfen sie den Saal nicht verlassen. Der Saal, der heute ein Kino ist, misst 13,40 x 18,80 m = 252 m², die Bühne zusätzlich 54 m²[13]; 1939 gibt es für den Saal ein Herren-Pissoir, ein Herren-WC und zwei Damen-WC[14].
in Baracken der DAG an der Mülheimer Strasse (Oberlar).
auf dem Firmengelände der Klöckner-Mannstaedt-Werke, Nähe Aggerdeich; dort gibt es auch ein Gefangenen-Lager.
Am 28.September 1942 verweigern die in dem Saal der Gaststätte Klein untergebrachten und bei der Firma de Haer "eingesetzten" russischen Arbeiterinnen die Arbeitsaufnahme; sie begründen ihren Boykott mit dem Essen, das schlechter sei als das in anderen Lagern oder Betrieben[15]. Bürgermeister Schünemann findet jedoch bei seinem Besuch, dass das Essen "genügend" sei, und wirft in seinem Bericht den "Mädchen" Begehrlichkeit vor: "Die meisten Russinnen [haben] bisher noch nie Schuhe in ihrem Leben getragen."
Weil die Russinnen auf Schünemanns Zureden hin, aber ohne Zugeständnisse seinerseits, die Arbeit wieder aufnehmen, nimmt der Bürgermeister "von Zwangsmassnahmen [...] vorläufig Abstand"; solche sind ihm von der Gestapo Köln angeraten worden:
Drei Rädelsführerinnen festzunehmen und der Staatspolizeistelle in Köln vorzuführen, zwecks Einweisung in ein KZ, [bei Hartnäckigkeit] Einweisung aller Ostarbeiterinnen in ein Arbeitserziehungslager.[16]
Zwei Wochen später werden Schünemann und Polizeileutnant Heedt[17] wieder zu de Haer gerufen. Anlass ist offenbar eine Beschwerde, denn es wird
festgestellt, dass eine Ostarbeiterin [...] durch den Meister H[...] geschlagen worden war [...] wegen ihres disziplinlosen und aufreizenden Verhaltens am Arbeitsplatz.[18]
Das geht den deutschen Beamten dann doch "zu weit", und der Betriebsführer, Dr. Schiedrunn, will dafür sorgen, "dass derartige Tätlichkeiten für die Zukunft unterbleiben." Mag ja sein, dass die Russinnen, die ansonsten als willig und fleissig geschildert werden, gegenüber Meister H. frech geworden sind; der gute Meister und sicher manche seiner "Volksgenossen" hat nur noch nicht begriffen, was der "Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz", Gauleiter Sauckel, einmal sagte:
Verprügelte, halbverhungerte und tote Russen fördern für uns keine Kohlen, sind für die Stahl- und Eisenerzeugung vollständig nutzlos.[19]
Oder wie es 1943 in einer Denkschrift der saarländischen Metallfabrik Karcher heisst:
Die Knute bringt uns nicht weiter. Ohne in unangebrachte[!] Weichheit zu verfallen: Der noch hier und da verbreitete Standpunkt, dass die schlechteste Behandlung, die miserabelste Unterkunft und der minderwertigste Frass für die Russen gerade gut genug sind, sabotiert geradezu Ziel und Zweck des sowjetischen Arbeitseinsatzes.[20]
Verschiedentlich besuchen Russinnen auch Frau Bernauer; sie ist im litauischen Kaunas (russisch: Kowno) geboren und glücklich, mit den Frauen russische Lieder singen zu können[21]. Diese Zusammenkünfte bedeuten aber für beide Seiten - Frau Bernauer und die Russinnen - ein grosses Risiko: Frau Bernauer ist Jüdin, und den Russinnen sind nach der "Polizeiverordnung betreffend Ostarbeitereinsatz"[22] solche Kontakte verboten: 150 RM Geldstrafe steht darauf.
Am 2.Oktober 1942 gibt Schünemann seinen Polizeibeamten folgenden Erlass des Oberkommandos der Wehrmacht vom 20.Juli bekannt[23]:
Die sowj[etischen] Kr[iegs]gef[angenen] sind durch eine besonderes und dauerhaftes Merkmal zu kennzeichnen. Das Merkmal besteht in einem nach unten geöffneten spitzen Winkel von etwa 45 Grad und 1 cm Schenkellänge auf der linken Gesässhälfte (/\) etwa Handbreit von der Afterspalte entfernt. Es ist mit Lanzetten [...] auszuführen. Als Farbstoff ist echte chinesische Tusche zu verwenden. Bei der Anbringung ist folgendermassen zu verfahren:
Oberflächliches Ritzen der gespannten Haut mit der mit chinesischen[!] Tusche benetzen[!],
vorher ausgeglühten Lanzette. [...]
Die Kennzeichnung ist keine ärztliche Massnahme. Deutsches Sanitätspersonal darf deshalb
[...] nicht beauftragt werden. [...]
Der Arbeitseinsatz darf durch diese Massnahme nicht gestört werden. [...][24]
Ob dies geschehen ist, ist nicht bekannt. Zu dem weiteren Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener vor allem nach 1945 s. AITMATOV "Ein Tag länger als das Leben"[25].
Jeder Kontakt mit den Ausländern wird von den Nazis natürlich strengstens verboten. In den Augen der fanatischen Pgs. ist es sowieso vom übel, dass überhaupt Ausländer hereingeholt werden; in ihren biologistischen Wahnvorstellungen glauben sie an eine Verseuchung des arischen Blutes durch die "Fremdvölkischen", womit besonders die Menschen aus Osteuropa gemeint sind[26]. In erster Linie werden daher die deutschen Frauen und Mädchen vergattert, sich nicht mit Ausländern einzulassen; den deutschen Männern - egal ob an der Front oder in der Heimat - werden die Schäferstündchen nachgesehen.
Im Dezember 1942 werden "sämtliche Arbeitskräfte aus dem Osten" von der Polizei "über das Verbot des Geschlechtsverkehrs mit deutschen Frauen und Mädchen (einschliesslich deutschblütiger Dirnen) - Männern - sowie das Verbot der unsittlichen Annäherung an deutsche Volksgenossen" "amtlich belehrt"[27]. Bei "überschreiten des Verbotes" droht die Todesstrafe oder die Einweisung in ein Konzentrationslager. In den Akten der Stadt Troisdorf ist ein zweisprachiges (russisch/deutsch) Formular erhalten, das von russischen Zwangsarbeitern unterschrieben werden musste.
Diese Formular ist offensichtlich von der DAG gedruckt worden, denn der "Abwehrbeauftragte" der DAG, Bo., schickt der Troisdorfer Polizei am 7.Mai 1943 die gewünschten "100 Exemplare der Belehrungsvordrucke"[28].
"Unerlaubte Beziehungen zu einer Belgierin" werden im Herbst 1944 einem deutschen Kraftfahrer bei der DAG fast zum Verhängnis. Seine Ehefrau wird bei den Militärbehörden vorstellig und wünscht die Einberufung ihres 52jährigen Ehemannes zur Wehrmacht. Sie hofft, dass sich dadurch ihr Mann von der 22jährigen Belgierin Jeanne F. trennt und "damit eine Wiederherstellung geordneter Familienverhältnisse"[29]. Zum Glück für den Kraftfahrer bedauert die DAG, den Parteigenossen höchstens dann freigeben zu können, wenn für ihn ein Ersatzmann älteren Jahrganges zur Verfügung gestellt würde[30], was aber vom Wehrbezirkskommando in Siegburg verneint wird[31]. So wird dann Jeanne F. nach Halle an der Saale "umgesetzt"[32]; ihr weiteres Schicksal ist nicht bekannt. 1993 lebt sie in der Nähe von Brüssel.
Im Dezember 1944 - die Truppen der Alliierten stehen schon bei Monschau -berichtet der am 14.November eingerichtete Gestapo-Aussenposten Siegburg[33], bei der DAG seien etwa 90 französische Zivilarbeiter, alle unter 40 Jahre alt, aufgefallen durch Tätowierungen auf dem Rücken der linken Hand: drei schwarze Punkte in einem gleichschenkeligen Dreieck. Der Verfasser des Berichts, Kriminalobersekretär D., schliesst daraus auf eine "Terrorgruppe". Eine Vernehmung wird angeordnet, ihr Ergebnis ist nicht bekannt.
Aus Troisdorf sind mindestens 5 Russen (4 Männer und 1 Frau) im Keller des berüchtigten EL-DE-Hauses, des Domizils der Gestapo am Appellhofplatz in Köln[34], gewesen. Zwei Männer, Fedja und Tolja, haben in Zelle 1 mit Bleistift in die Wand geschrieben (auf russisch):
Hier haben zwei Freunde, Fedja und Tolja, gesessen, die in Troisdorf gearbeitet und keinem was angetan hatten [...][35]
und an anderer Stelle:
Hier sind hineingeraten Fedja, Tolja, Pawel, Mischa aus Troisdorf.[36]
Als Grund für ihre Inhaftierung geben Fedja und Tolja an:
[Wir] wollten nur heiraten, aber die Heirat platzte endgültig.[37]
Der Sinn dieses Satzes ist heute unverständlich. Es kann vermutet werden, dass die Russen von den deutschen Betrieben der Gestapo ausgeliefert worden sind; "normale Volksgenossen" hatten tatsächlich nur wenig Kontakt mit Ausländern.
Die DAG meldet 1943 drei "Ostarbeiterinnen", die im DAG-Lager Oberlar wohnen, der Gestapo Köln:
[...] den 28.April 1943
Betrifft: Die bei uns beschäftigten Ostarbeiterinnen
TSCHERNOUSOWA Vera, geb.8.10.24,
SKLJAROWA Vera, geb.18.9.24,
HARIGINA Anastasia, geb.1921,
alle drei wohnhaft im Ostarbeiterlager in Oberlar.
Am 21.4.43 teilte der Betriebsleiter unseres Zeitzünder-Betriebes, Herr He[...], dem Oberlagerführer, Herrn Mü[...], mit, dass die obengenannten Ostarbeiterinnen nicht zur Arbeit erschienen seien.
Der Oberlagerführer stellte fest, dass dieselben auch nicht in ihrer Baracke (Baracke 16) anwesend waren.
Bis heute sind die drei weder zur Baracke noch zum Betrieb zurückgekommen und bitten wir Sie, von dort aus das weitere veranlassen zu wollen.
Der Staatspolizeistelle Köln ging Copie dieses Schreibens zu.
Heil Hitler!
[...][38]
Aus anderen Inschriften kann - mit erheblichen Vorbehalten - gefolgert werden, dass Pawel, Fedja und Tolja (Jahrgang 1925) zu Ende des Jahres 1944/Anfang 1945 mehrere Wochen im EL-DE-Haus gefangen gehalten und schliesslich am Galgen[39] gehängt werden.
Die Düsseldorfer Gestapo-Leitstelle ordnet am 24. und 26. Januar 1945 an, umstürzlerische Ausländer und deutsche Kommunisten "zu vernichten, ohne im formellen Weg vorher beim RSHA Sonderbehandlung zu beantragen." Dies könne "stillschweigend und auch durch Erschiessen erfolgen."[40]
Die Bestattungsbücher des Kölner Westfriedhofs in Bocklemünd verzeichnen für das sogenannte Gestapofeld[41] zwischen August 1944 und Ende Februar 1945 insgesamt 437 anonyme Tote; bei 158 Toten ist ausdrücklich vermerkt: "Appellhofplatz" oder "Gestapo", allein 49 Tote am 17.Januar 1945. Bei weiteren 141 Toten heisst es nur "Hinrichtung in Köln", allein 74 am 27.Februar 1945[42].
[1] "VO über die Einsatzbedingungen der Ostarbeiter", in RGBl I, S.419 ff; U+F, Bd.18, S.633 ff.
[2] nach HERBERT, S.181.
[3] s. Foto im Dokumententeil.
[4] s. Dokumententeil.
Unterlagen über "Fremdarbeiter"-Lager der DAG (Mülheimer Strasse und Agnesstrasse) oder der Fa. Strack (Lindenstrasse) sind erst vereinzelt entdeckt worden (s. Dokumententeil); diese Lager befanden sich in Oberlar, d.h. auf Sieglarer Gebiet. Die Zahl der bei DAG oder Strack insgesamt beschäftigten Ausländer dürfte also deutlich über den im Text angeführten liegen.
Ob das Fremdarbeiterlager der Fa. Klöckner-Mannstaedt in der Steinackerstrasse, von dem Lagepläne existieren, jemals beendet worden ist, konnte nicht geklärt werden. Es sollte in der Endstufe 3.200 Arbeiter umfassen (Skizze in HERMES, Anhang).
Ebenso ist nicht sicher, ob auch die Ausländer, die im Lager "Hoffnungsthal" (auch: "Stephansheide" oder "Kalmusweiher") in der Wahner Heide lebten, in Troisdorf eingesetzt wurden; s. FIDLER/GERNERT.
[5] WB, 29.5.41.
[6] DN an Vf., 12.6.86; Klöckner-Mannstaedt an Vf., 7.3.85 und 14.10.85.
[7] zu dem ganzen Thema s. FERENCZ, S.195 ff.
[8] d.i. die jüdische Organisation, die die Forderungen der überlebenden jüdischen Zwangsarbeiter gegenüber der deutschen Industrie vertritt.
[9] Eberhard von Brauchitsch an John McCloy, 7.1.70, in FERENCZ, S.210.
[10] Vier nach dem Sterberegister der Pfarrei St. Hippolytus.
[11] neuerdings HERBERT und SCHMINCK-GUSTAVUS; für unseren Raum: FIDLER/GERNERT; zuletzt noch KLEE, Verschleppt, 28.6.86.
[12] dazu folgende Veröffentlichungen:
* "Im Zugzwang" (Daimler-Benz und Zwangsarbeiter), in DER SPIEGEL, Nr.5, 1986, S.99 f;
* "Vernichtung durch Arbeit - KZ-Häftlinge: Sklaven für die deutsche Industrie" von Lea Rosh, ARD, 4.11.84;
* "Initiative der Zwangsarbeiter" von Li., in "Jüdische Allgemeine, 28.3.86;
* "Daimler-Benz in der NS-Zeit" von Heiner Lichtenstein, aaO, 21.3.86;
* "Sklavenarbeit: Flicks böses Erbe. 22 Jahre zu spät: Die Deutsche Bank begleicht eine Fünf-Millionen-Schuld" von Karl-Heinz Janssen, in DIE ZEIT, Nr.4, 1986, S.9 f.
[13] Heinrich Heuberg, Anlage zum Baugesuch, 11.10.1904, in Stadt Troisdorf, Bauakte Frankfurterstr.75.
[14] Wilhelm Klein, Baugesuch für Umbau der Toiletten, 14.3. 39, in Stadt Troisdorf, Bauakte Frankfurterstr.75.
[15] Bgm. Schünemann an Landrat, 12.10.42, in StaT, o.N.
[16] aaO.
[17] Heedt ist seit Anfang 1938 in Troisdorf tätig, zunächst als Polizeimeister: Stadt-Anzeiger, 23.2.38 (StaT, Ortschronik).
[18] Vermerk von Heedt, 13.10.42, in StaT, o.N.
[19] Sauckel an Gauleiter, 24.9.42, zitiert in HERBERT, S.179.
[20] zitiert in HERBERT, S.232.
[21] Mündl. Mitt. von Frau Karola M., 27.10.83.
[22] "PolVO Ostarbeitereinsatz", 17.9.43, in ARSK, Amtsblatt des RP vom 9.10.43.
[23] handschr. Vermerk von Schünemann (2.10.42) auf dem Rundschreiben RP/Landräte an Bgm., 4.9./14.9.42, in StaT, o.Nr.
[24] OKW, Erlass, 20.7.42; abgedruckt in U+F, Bd.18, S.619 f; vgl. KRAUSNICK/WILHELM, S.401.
[25] Tschingis Aitmatov, Ein Tag länger als das Leben, München 1981, S.127 ff und S.244; zuerst in "Nowyj Mir" 1980.
[26] HERBERT, S.178.
[27] Stapo Köln an Ortspolizeibehörden usw., 7.12.42, in StaT, o.Nr.
[28] DAG, Abt. Celluloidfabrik, an Polizeileutnant Heedt, 7.5.43, in StaT, o.Nr.
[29] Kreisstabsamt der NSDAP an Wehrbezirkskommando, 30.8.44, in StaT, o.Nr.
[30] DAG an Wehrbezirkskommando, 6.9.44, aaO.
[31] Wehrbezirkskommando an Kreisleitung der NSDAP, 8.9.44, aaO.
[32] handschr. Vermerk auf: Kreisamt für Volkstumsfragen an Arbeitsamt, 26.9.44, aaO.
[33] Gestapo Siegburg, Wochenbericht, 3.-10.12.44, in HStAD, RW 34, VIII-173-b-16-18/32 (alte Zählung), ohne Bll.zählung; zum Aussenposten Siegburg s. HUISKES, S.34.
[34] Zum Allgemeinen s. HUISKES; genaugenommen liegt das Gebäude an der Elisenstrasse.
[35] HUISKES, Nr.605, S.165.
[36] HUISKES, Nr.506, S.150.
[37] HUISKES, Nr.605, S.165.
[38] DAG, Abt. Zündhütchenfabrik: Der Abwehrbeauftragte, an Ortspolizeibehörde Troisdorf, 28.4.43, in StaT, o.Nr.
[39] Foto des Galgens in HUISKES, S.314.
[40] Inspekteur SipoSD an alle Gestapo-Stellen, 24.1.45 und 26.1.45, in Widerstand und Verfolgung in Köln, S.401 f (Auszüge).
[41] Foto s. Dokumententeil.
[42] HUISKES, S.38 ff.