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Am Grunde der Moldau wandern die Steine. Es liegen drei Kaiser begraben in Prag. Das Grosse bleibt gross nicht, und klein nicht das Kleine. Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag. Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne der Mächtigen kommen am Ende zum Halt. Und gehn sie einher auch wie blutige Hähne Es wechseln die Zeiten, da hilft kein Gewalt. Bertolt Brecht |
Der Eislauf Blühender Jüngling, dem noch Kraft im Beine Der nicht Kälte, als deutscher Jüngling scheuet Komme mit zur blendenden Eisbahn, welche Glatt wie ein Spiegel. Schnalle die Flügel an vom Stahle, welche Hermes jetzt dir geliehn, durchschneide fröhlich Hand in Hand die schimmernde Bahn und singe Muntere Lieder. Aber, o Jüngling hüte dich für Löchern Welche Nymphen sich brachen, nahe ihnen Ja nicht schnell im Laufe, du findest sonst den Tod im Vergnügen. Wenn sich die schwarze Nacht herunter senket Und das blinkende Kleid der Himmel anzieht, Leuchtet uns der freundliche Mond zu unserm Eiligen Laufe. Novalis - Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg, 1772-1801 Durch das Jahr mit deutschen Gedichten |
Vigiles et studeas atque legas, ut ex hoc dubio tibi remanente excites ad studendum et legendum, cum vivere sine litteris mors sit et vilis hominis sepultura ... Siger von Brabant: Questiones de anima intellectiva, nach: Mandonnet, Pierre: Siger de Brabant et l' Averroisme latin (au XIII siècle) 1911, 2, 171. |
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