Zur Familie Cahn gehörten
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Photo: Bernauer (1938) |
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Die Cahns wohnten in Sieglar, Kirchstrasse 14. Das Haus lag unmittelbar am Mühlengraben.
| Alfred Cahn und sein Sohn Norbert vor dem Haus (ca. 1928) | |
| Norbert Cahn und sein Sohn Ulf vor dem Grundstück (1994) | |
| Pläne des Hauses im Stadtarchiv Troisdorf (2000) |
Alfred Cahn betrieb eine Metzgerei.
Am 20. Juli 1942 wurden die Cahns nach Köln-Deutz gebracht und von der Reichsbahn zusammen mit Hunderten weiterer Juden aus dem Rheinland nach Minsk (Weissrussland) deportiert. Dort kamen sie am 24. Juli 1942 frühmorgens am Güterbahnhof an und wurden nur wenige Stunden später in Maly Trostinec an offenen Gruben erschossen; diese befanden sich im Wald von Blagowtschina in der Nähe der ehemaligen Kolchose "Karl Marx". Täter waren SS-Leute unter dem Kommando des SS-Unterscharführers Arlt.
| Der Eingang zum Lager Maly Trostinec (1944) |
Stadtarchiv Troisdorf
Archiv des Rhein-Sieg-Kreises
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