1997 Dynamit Nobel weiter auf Erfolgskurs

Umsatz �berstieg erstmals die Vier-Milliarden-Marke

Von unserem Redakteur Klaus Schmitz

Troisdorf - Nach den Worten von Fritz Lehnen, Vorstandsvorsitzender von Dynamit Nobel, hat sich das Gesch�ftsjahr 1996/ 97 "nahtlos an die erfreuliche Aufw�rtsentwicklung der vergangenen Jahre angeschlossen". Der Abschlu� markiere einen H�hepunkt auf dem Erfolgskurs. "Der Umsatz �berstieg erstmals die Vier-Milliarden-Marke". Insgesamt erh�hte sich der Umsatz um 393 Millionen Mark auf nunmehr 4,1 Milliarden Mark. Damit verbesserte sich das Ergebnis um 15 Millionen auf 206 Millionen Mark.

Der Umsatzzuwachs beruhe vor allem auf internem Wachstum und sei unterst�tzt worden durch den Produktionsanstieg in der Automobilindustrie, der guten Besch�ftigung im Chemie- und Pharmasektor sowie durch Nachfrage aus dem Maschinenbau.

Dagegen sei der strategische Ausbau der Gesch�ftsfelder Kunststoffe, Spezialit�tenchemie und Pigmentchemie durch Unternehmenszuk�ufe "nur teilweise umsatzzwirksam" gewesen.

Ein �berproportional gewachsenes Auslandsgesch�ft unterstreiche die fortschreitende Internationalisierung des Dynamit-Nobel-Konzerns, hei�t es im Gesch�ftsbericht. Insgesamt seien 1996/97 im Ausland 2,361 Milliarden Mark umgesetzt worden, 292 Millionen Mark mehr als im Vergleichszeitraum des vorherigen Gesch�ftsjahrs. Besonders erfreulich sei vor allem das Nordamerika-Gesch�ft mit einer Umsatzsteigerung von 24 Prozent gewesen.

Bei den Exporten aus Deutschland verzeichnete DN einen Anstieg von acht Prozent auf 1,184 Milliarden Mark. Starke Exporttr�ger seien unter anderem Sprengz�nder, Erzeugnisse der Spezialchemie, Lithiumprodukte und Spezialpigmente gewesen.

Zuw�chse, wenn auch in unterschiedlichen H�hen, verzeichneten alle Gesch�ftsfelder: Spezialit�tenchemie erwirtschaftete 1163 Millionen Mark (gegen�ber 1003 im Gesch�ftsjahr 1995/96), Kunststoffe 1030 Millionen (918), Sprengmittel 805 Millionen (800), Pigmentchemie 581 Millionen (535) und Hochleistungskeramik 532 Millionen Mark (456).

Investiert wurden - ausschlie�lich aus Eigenmitteln - 217 Millionen Mark. Die Aufwendungen f�r Umweltschutz betrugen 112 Millionen Mark. Der Konzern besch�ftigt 15.731 Mitarbeiter (Stand 30. September 1997), das sind 807 mehr als am Stichtag des Vorjahres. In Deutschland erh�hte sich die Zahl der Besch�ftigten auf 11.764.

Im neuen Gesch�ftsjahr werde das Unternehmen die "Strategie des Wachstums durch Innovation und Internationalisierung fortsetzen", k�nftigt Vorstandschef Fritz Lehnen an.

� K�lner Stadt-Anzeiger